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Lichtkunstobjekte

MEHR LICHT

23.06. - 08.09.2013


Unsere diesjährige Ausstellung „Mehr Licht“ zeigt Lichtkunstobjekte aus Privatsammlungen.

Markus Linnenbrink | ohne Titel

Die Arbeit von Markus Linnenbrink, der seit einigen Jahren in New York lebt, ist aus den 1990er Jahren. Es handelt sich um eine zweiteilige Arbeit aus farbig bemalten Leuchtstoffröhren.

Klaus Geldmacher | 1ère Gymnopedie

Die Arbeit von Klaus Geldmacher trägt den Titel 1ère Gymnopedie und stammt aus dem Jahr 2004. Darin enthalten ist eine Musikmontage mit Musik von Erik Satie, die Michel Legrand 1993 am Klavier eingespielt hat.

Barbara Meisner Atmendes Licht

Weiterhin zeigen wir Barbara Meisners Arbeit: Atmendes Licht. Die Arbeit war bereits im Jahr 2008 / 2009 in Barbara Meisners Ausstellung Berge im Bunker bei KUNST.unterirdisch zu sehen.

Wilhelm Kreimeyer | ohne Titel | Auflagenarbeit 40 Stück

Chryssa | Study for Clytemnestra

Die griechische Künstlerin Chryssa Vardea Mavromichali, geb. 1933, hat für die Documenta 1968 in Kassel eine Werkgruppe von Neonplastiken geschaffen, die sie als Studien für eine große Neonarbeit mit dem Titel Clytemnestra betrachtet hat. Bei der hier gezeigten Arbeit handelt es sich um eine verzogene, doppel-S-förmige Neonfigur mit „Echos“, wie Chryssa die weiter zurückliegenden Spiegelungen der Bogenform nannte. Sie bezieht sich damit auf die Gestalt der altgriechischen Mythologie, die Gemahlin des mykenischen Königs Agamemnon. Clytemnestra hasste ihren Mann, da dieser bereit war, ihre gemeinsame Tochter Iphigenie zu opfern, um günstigen Wind für den Kriegszug nach Troia zu bekommen. In einer anderen Version des Mythos war Clytemnestra bereits verheiratet und hatte einen Sohn, als Agamemnon sie das erste Mal traf. Agamemnon brachte ihren Mann und ihr Kind vor ihren Augen um und vergewaltigte sie, ehe er sie heiratete. Chryssa sieht in der Neonfigur den Schreckensschrei der Mutter, deren Kinder ermordet oder geopfert werden sollen.

Uwe Zielke-Steffen | Farbsprengung 69 x 2

Wir zeigen das illuminierte Ergebnis der Farbsprengung, die Uwe Zielke-Steffen am 18. September 2011 durchgeführt hat. 69 Farbladungen wurden kurz nacheinander in zwei Gruppen zur Explosion gebracht. Die Farben bewegten sich durch den Raum und mischten sich. Auch Staub, Plastikfolie und alles was durch die Explosion umhergeschleudert wurde, geriet in das Entstehende hinein. 138 abgedeckte Quadrate an den Wänden blieben davon unberührt und zeigen nach ihrer Entfernung den ursprünglichen Zustand des Raumes.

Fotos: Detlef Koester

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